Der Lüdenscheider zur Kommunalwahl

29.08.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Lüdenscheider! Der Jahnplatz, eine kurze Straße im Herzen unserer Heimatstadt, wird über Nacht zum Symbol – zum Symbol einer gescheiterten Politik von SPD, Grünen und FDP. Was ist passiert? 

Auf Antrag der Grünen wurde die Straße ohne Rücksprache mit den Anwohnern in den „Platz der Kinderrechte“ umbenannt. Verständlich, dass die Betroffenen wütend waren, der Ärger über die damit verbundenen Kosten ist nachvollziehbar. Nachdem die CDU auf diese skandalöse Vorgehensweise aufmerksam gemacht hat, wollen die Grünen den Beschluss wieder rückgängig machen. Damit ist dann auch der Kinderschutzbund vor den Kopf gestoßen, der das Ganze überhaupt erst initiiert hat.

Wir befinden uns immer noch in der Corona Krise, der größten wirtschaftlichen Krise in unserer Region nach dem Zweiten Weltkrieg. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger haben Angst um ihre berufliche Existenz. Lüdenscheid trifft es dabei besonders hart, weil wir immer noch stark an der Automobilindustrie hängen. Brauchen wir in dieser Zeit wirklich eine Diskussion über die Umbenennung von Straßen? Müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses dafür wertvolle Arbeitszeit verschwenden?

Genau deswegen wird der Jahnplatz zum Symbol: Die Ampelkoalition hat keinen langfristigen Plan für unsere Stadt. Sie verliert sich in kleinen, unkoordinierten und teuren Aktionen. Wir Lüdenscheiderinnen und Lüdenscheider werden nicht gefragt. Die SPD fordert uns zwar auf, unsere Wünsche für die Stadt zu formulieren, aber umgesetzt wird, was die Parteispitze will. Und überhaupt: Wenn man so viele Jahre eine komfortable Mehrheit hat und regiert – warum werden die Bürger erst jetzt nach ihrer Meinung gefragt? Das Motto „mein Lüdenscheid“ zeigt damit wohl eher den zweifelhaften Besitzanspruch einer entrückten Partei an.

Nein, die Stadt gehört keiner Partei. Sie gehört allen Lüdenscheiderinnen und Lüdenscheidern. Wir alle brauchen jetzt eine langfristige Perspektive mit einem Bürgermeister, der es besser machen kann. Christoph Weiland packt an! Wir können und wollen ihn dabei unterstützen. Am 13. September werden wir gemeinsam damit starten – Ihre Stimme zählt!

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