Der Lüdenscheider - Sommer 2021

29.06.2021, 11:21 Uhr

Liebe Lüdenscheiderinnen, liebe Lüdenscheider!

Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor einer wichtigen Operation und haben nun die Wahl zwischen dem erfahrenen Chefarzt oder der jungen, frischen Praktikantin. Für wen würden Sie sich entscheiden? Vermutlich würde Ihre Wahl auf den Chefarzt fallen. Wenn es um das eigene Wohlbefinden geht, würden wir wohl alle auf Erfahrung, Wissen und Verlässlichkeit setzen. Warum nur sollte es in der Politik anders sein?

Viele Medien haben offensichtlich für die Politik eine andere Wahl getroffen: Die quirlige Annalena wird auf den Titelseiten aller Hochglanzmagazine bereits zur Heiligen der Nation ausgerufen. Ohne Berufs- und Regierungserfahrung soll sie bestimmt sein, auf der höchsten politischen Bühne der Bundesrepublik, nein der ganzen Welt sogar, Verantwortung zu übernehmen. Ihre Unbekümmertheit, die putzigen Wissenslücken – bei ihr ist eben alles charmant und erfrischend neu. Unser CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet wird dagegen immer als grantiger alter Mann dargestellt. Für die Rechten ist er immer noch der „Türken-Armin“, für die Linken der „lasche“ Rheinländer. Kennen Sie eigentlich die Fakten?

Armin Laschet hat nach seinem Abitur Jura studiert und mit dem ersten Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen. Danach arbeitete er einige Jahre als Journalist, war jüngster Ratsherr in Aachen, bevor er 1994 direkt in den Bundestag gewählt wurde. 1999 konnte er das Mandat für das Europaparlament erringen. 2005 wurde er NRW-Landesminister für Generationen, Familie, Frauen und Integration. 2010 gewann er sein Landtagsmandat, 2012 wurde er Vorsitzender der CDU in Nordrhein-Westfalen, 2013 Fraktionschef im Landtag. In einem furiosen Wahlkampf trieb er 2017 die CDU zu einem überraschenden Wahlsieg. Seitdem ist er Ministerpräsident dieses Landes. Er hat in diesem Amt sofort einen Schulfrieden geschlossen, den Ausstieg aus der Kohleenergie beschleunigt und sogar den Hambacher Forst gerettet. Mit ihm wird die Clan-Kriminalität endlich erfolgreich bekämpft und unnötige Bürokratie abgeschafft. Keiner dieser Erfolge ist ihm in den Schoß gefallen. Und seinen Lebenslauf muss er auch nicht anpassen, sowie eine andere Bewerberin für das Kanzleramt.

Er ist im positiven Sinn des Wortes ein „Stehaufmännchen“, ein „machtmenschlicher“ Charakter, der wenig von Ideologien hält, sondern viel mehr von Ergebnissen. Beim wichtigsten politischen Amt der Bundesrepublik sollten wir auf Armin Laschet als versierten Macher und Vermittler setzen. Es steht so wahnsinnig viel auf dem Spiel!

Bis die Tage,
Ihr
Ralf Schwarzkopf
Vorsitzender der CDU-Lüdenscheid

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